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Dieser Wandteppich ist ein ganz selten zu findendes Exemplar. In früheren Jahren, etwa bis zur Mitte der 80-er Jahre als die Knüpftechnik eine neue Hochzeit erlebte, war dieses Motiv schon einmal anzutreffen.
Die Unterlage zum Knüpfen ist ein grober und generell vorgezeichneter Stramin. Gearbeitet wird mit in einer in bestimmten Länge zugeschnittener Wolle oder auch ein anderes Garn, z.B. aus Acryl.
Die ganz bestimmten Knoten werden mit einem Knüpfhaken in den Stramin gearbeitet. Zur Arbeitserleichterung werden im Handel Fertigpackungen angeboten.
Loser Stramin, lose Wolle und Garne, sind wie sonst auch üblich ebenso einsetzbar.
Wer das Hobby voll auskosten will, Zeit genug hat und noch Geld sparen möchte, kann den Stramin mit eigenen Motiven versehen und auch das Garn selbst auf einen gewünschte Länge zuschneiden.
Die fertigen Exponate sollten zum Egalisieren der Floorhöhe und zum Konfektionieren der Kanten fremd vergeben werden. Dass alles das auch selbst gemacht werden kann, ist auch eine Frage der Geschicklichkeit und der Erfahrung.

Ein Beispiel für selbst geknüpfte Teppiche dieser Art, wie sie seit vielen Jahren in meiner Wohnung liegen oder als Geschenk gearbeitet wurden.
Ich habe alle Exponate immer als fertige Packung gekauft. Allerdings auch willkürlich auf blankem Stramin gearbeitet, Knüpfgarne aus Restbeständen (es wird immer reichlich geliefert) willkürlich aus dem Behälter genommen und die Musterung dem Zufall überlassen.
Mit zunehmender Erfahrung ist auch die Selbstkonfektionierung kein Problem. Das Unterfüttern der Ränder bzw. Kanten mit Bandmaterial, das Umstechen der Kanten, gelingt sauber und spart obendrein noch Geld.
Um den Floor zu egalisieren bedarf es allerdings einer guten Schere und viel Geduld. Ist das Exponat ein Teppich, sind auch grössere Unregelmässigkeiten schnell verschwunden.
Zum Schluss ein Hinweis zur Pflege:
Nach einigen Jahren habe ich die Teppiche in eine Waschmaschine gesteckt, es geht wenn sie nicht zu gross sind, und pflegeleicht gewaschen werden. Wichtig: auch trocken geschleudert und dann an der frischen Luft getrocknet.
- ms -
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Letzte Änderung: 24/05/2010 - 22:35 Uhr